Verteidigung/Sicherheitspolitik

Archiv: Februar 2009

Muslim-Meinung: Denke

Gegen 2.00 Uhr haben wir heute doch noch etwas Besinnliches gefunden, dass der Denke unserer lieben Freunde (rein intellektuell) doch noch das Wochenende verhageln könnte. Die Universität des U.S.-Staates Maryland beglückt die sicherheitspolitisch Nachdenklichen mit den Ergebnissen einer Umfrage in islamischen Staaten zu bedeutsamen Fragestellungen:
http://www.worldpublicopinion.org/pipa/articles/home_page/591.php?nid=&id=&pnt=591&lb=

In halbwegs gesitteten Demokratien würde niemand den Mut aufbringen, der These zu  widersprechen, dass die Regierung gegen den in Umfragen belegten Mehrheitswillen der repräsentativ befragten Bevölkerung nicht anregieren kann (und darf). Was geschieht, wenn man, um das “Double-Standard”-Syndrom zu vermeiden, den islamischen Regierungen den gleichen Maßstab zuerkennt, inbes. z.B. der Türkei?

Kann man anhand der Maryland-Umfragen erwarten, dass durch die neue U.S.-Regierung eine drastische Meinungsumkehr eintritt? Ein wirklicher “Change” in der U.S.-Sicherheitspolitik ist nicht erkennbar. Man frickelt weiter auswärts mit Billionen USD und “Special Operations” herum, um das Unheil im Heimatland abzuwenden. Unwidersprochen gilt die Offensive als das Allheilmittel. Dabei lehrt die neuere Clausewitz-Schule, dass er weder Offensive noch der Defensive, sondern der Initiative das Wort geredet hat.

Wenn Kulturen “zusammenstossen”, was man hier erkennen kann, müsste man am Wochenende nachdenken, ob der Rückgriff auf Strategien des täglichen Lebens nicht angebracht wäre.

  • Im ehelichen “Rosenkrieg” hilft vielleicht ein “Disengagement”;
  • Shakespeare empfiehlt: Macht doch, WATT ihr VOLT;
  • Zusammengenommen: Wenn Verrückte ihren Veitstanz aufführen, muss ich nicht dauernd Beifall klatschen.

Säkulare Sicherheitspolitik ist nur eine Kategorie.

{Sun Tsu sagt: “ Denke über alles hinaus!”}

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