Kunduz und Ilyas: Gestalten
Damit man die Bodenhaftung nicht verliert, muss man zwischendurch AFPAK lesen. Wichtig zur Lage um das “deutsche” Kunduz ist zunächst, was Gul Rahim Niazmand in der “Asian Times” feststellt:
Unbedingt lesen muss man den Bericht von Marco Seliger, Chefredakteur von LOYAL, den die FAZ abgedruckt hat, und den Tom Wiegold online bietet; Kunduz life:
Unser “Liebling”, Syed Saleem Shahzad von der “Asian Times”, wird augenscheinlich in höchsten Terroristenkreisen auch geschätzt. Er ist zu einem Gespräch mit Al-Qaida’s Chef für militärische Operationen, Mohammad Ilyas Kashmiri, eingeladen worden:
U.E. bietet der Text reichlich Stoff zum Nachdenken:
- Selbst einen bisher so schweigsamen Spitzenkrieger wie Ilyas drängt es, einmal prominent gedruckt zu werden (also: selbst Islamisten kommen ohne die irdische Unsterblichkeit nicht ganz aus);
- Sein Meinungsprofil ist absolut strategisch:1. Sein oberster und allererster “Satan” sind die U.S.A.;
2. Man darf begründet vermuten, dass seine AFPAK-Strategie darauf zielt, über Kashmir den Todfeind Indien zu treffen.
Als letzte “Gute-Nacht”-Geschichte kann man noch Ahmed Rashid lesen, um die pakistanische Situation besser zu verstehen:
http://www.asiasentinel.com/index.php?option=com_content&task=view&id=2109&Itemid=197
(bisher hat www.weblog-sicherheitspolitik.info täglich die beste AFPAK-Medienübersicht geboten; www.realclearworld.com muss man dazunehmen).
{Politik will “gestalten” – und trifft auf Gestalten}