Verteidigung/Sicherheitspolitik

Tanker/Kunduz III: shoot time

Eigentlich wollten wir in Ruhe die Woche mit einer neuen SAATEG-Geschichte beginnen, aber der Tanker/Kunduz-Vorfall hat am Wochende beachtliche Fahrt aufgenommen. Die Diskussion im ARD-”Presseclub” (So., 12.00 – 12.45) haben wir fast ganz verpennt. Wenn bei Anne Will oder bei Maybritt Illner ein Thema aufgegriffen wird, erhält es erst den wirklichen Ritterschlag für den Eintritt in die allgemeine deutsche Wirklichkeit; “die Bundeswehr” ist angekommen.

Man muss uns natürlich nicht lange fragen, wer uns bei Anne Will sehr gut gefallen hat. Aber das Diskussionspotential, welches sich in der Sache anhäuft, wird tsunamig:

  • SPON (SPIEGEL-Online) meldet, dass der U.S.-Pilot, nicht wie bisher gemeldet zweimal, sondern fünfmal um “Show-of-Force”-Überflug gebeten haben soll;
  • Dem auf mehreren Mil.-Blogs quirligen Kommentator “StFwdR” (Stabsfeldwebel der Reserve?) verdanken wir (hier auf geopowers.net) den Hinweis auf einen Artikel von Stefan Koch in der HANNOVERSCHEN ALLGEMEINEN (Zeitung = HAZ):
    http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Die-verhaengnisvolle-Nacht-von-Kundus

    Stefan Koch hat wohl ein Exemplar des “Feldjägerberichts” abgegriffen und genau studiert, der den Abgeordneten des Verteidigungsausschusses von Minister Freiherr zu Guttenberg vor einigen Tagen ausgehändigt worden ist.

    Uns stösst besonders der letzte Absatz des HAZ-Artikels auf:
    Brigadegeneral Jörg Vollmer, Kommandierender General im RC North, soll ein zweiseitiges, von ihm verfasstes Papier nicht zur Weitergabe an das Einsatzführungskommando in Potsdam empfohlen haben (wahrscheinlich ist, dass er Oberst Klein darin – sorry – “abwatscht”);

  • In die Zukunft wirkende, politische Explosivität hat aber augenscheinlich Horst Seehofer – Kollateralschaden-gerichtet – in der BILD (lt. SPON) vergraben:
    Ihm müsse man für eine Erhöhung des militärischen Bw-Engagements “eine andere, überzeugende Konzeption liefern”.

    Ganz früh tritt Seehofer als Fähnleinführer einer politischen Partei an, bei der man machmal vergisst, dass sie zutiefst national (brutale Kommentatoren würden sagen nationalistisch – und populistisch) ist. Man stelle sich nur vor, was die Herren Gauweiler und Wimmer im Hinterzimmer über die “Amis” verzählen! (mir san mir – und des bayrische BIER!).

Die “Internationalisten”, so z.B. der als solcher charakterisierte Freiherr, werden ihre liebe Mühe haben, den im See Hofhaltenden abzusabbeln.

Sorry, zurück: Es gibt eine militärische Begründung für die Aufstockung von 4.500 auf 6.000 SoldaTinnen (nicht 7.000, wie wir bisher geschrieben haben) aus der Zeit vor der Wahl in Bayern im Mai 2009. Lt. damaligem SPIEGEL (Alexander Szandar) hatte der amtierende Verteidigungsminister dieses Ansinnen wohlweislich vergraben.

Es wird richtig spannend werden, ob sich die Militärs mit einer Begründung “aus der Hecke” trauen, und der Verteidigungsminister mannsgenug (mit 2 n?) ist, sich dahinter zu verschanzen (es ist wie bei Obama und McChrystal).

{It’s shoot time!}

12 Kommentare

  1. MForster:

    Wer seine “Klein”-Augen unbedingt schärfen möchte, sollte sich dieses Video/Rodeo anschauen:
    http://shock.military.com/Shock/videos.do?displayContent=204865&ESRC=dod.nl

    [Antwort]

  2. StFwdR:

    Werter Herr Forster,

    Ihre Schlußfolgerung das BG Vollmer den O Klein “abgewatscht” hat ist genauso möglich, wie die Option, das er Aufgrund der offensichtlichen Probleme in seinem Bereich, dies nicht wirklich gerne an die oberste Heeresleitung weitergeleitet haben wollte.

    Ich teile Ihre Ansicht, das “die Bundeswehr” nun langsam aber sicher im Bewusstsein der Öffentlichkeit ankommt. Das dies über Anne Will stattfindet, mag man Beurteilen wie man will.

    Ich hatte gestern die Gelegenheit genutzt im Chat nach Berlin direkt dem MdB und verteidigungspolitischen Sprecher der SPD Herrn Arnold ein paar Fragen zu stellen.

    Zunächst hat er auf Nachfrage der Einordnung des Konfliktes als “nichtinternationalen bewaffneten Konflikt” zugestimmt. Als ich Ihn dann fragte warum das die Politik / Regierung, der er / seine Partei ja vor kurzem noch angehört hat, dies nicht der Bevölkerung auch so klar sagt, sondern über den Umweg Karlsruhe dies wieder mal entschieden werden muß antwortete er :

    “Ich hätte mir auch gewünscht, das die Politik hier schon früher tätig geworden wäre…”

    Da bleibt einem die Luft weg, zumal er die Mängel der Ausrüstung der Bundeswhr auf die “Industie und deren verpassten Liefertermine” abschob.

    Um es ganz klar zu sagen :

    Man mag zu diesem Einsatz stehen wie man will, jedoch konnte es zu einer derartigen Situation wie in Kunduz eigentlich nur dadurch kommen, das die politische Elite dieses Landes und da waren alle demokratischen Parteien dran beteiligt, eine , sicherlich diskussionswürdige Entscheidung getroffen hat, mit der Folge das sich erstmals seit dem zweiten Weltkrieg deutsche Soldaten wieder an einer kriegerischen Auseinandersetzung beteiligen müssen.

    Leider hat sie nach der Entscheidung der Mut verlassen diese mit allen Konsequenzen der Bevölkerung als solche auch zu vermitteln.

    Die heute anzufindende ablehnende Haltung großer Teile der Bevölkerung dürfte zu ein wesentlichen Anteil darin begründet sein, das die eigene Bevölkerung den Politikern schon lange alles Mögliche aber nix gutes zutraut.

    Und weiterhin, jeder Verbrecher in diesem unseren Rechtsstaat wird bis zur Verurteilung als “mutmaßlicher Täter” bezeichnet, nur in diesem Fall wird Oberst Klein an die öffentlichkeit gezerrt und an die Wand genagelt, ohne das wesentliche Fakten die zu einer Verurteilung führen könnten offiziell benannt werden.

    Hierfür reichen allein Presseberichte und angebliche Teile von Berichten, die aus dem Zusammenhang gerissen der öffentlichkeit zum Fraß vorgeworfen werden. Diese Bild-et sich dann Ihre Meinung.

    Dies mag für interressierte Kreise nützlich sein und ich gebe zu das ich zur Zeit keine Ahnung habe, wer hinter diesen gezielten Indiskretionen stecken könnte, für die Beteiligten, und hier nicht nur Oberst Klein, der zumindest lebend aus dem Einsatz zurückgekommen ist, ist dies sicherlich nur schwer zu ertragen.

    Meines Erachtens ist die Bundesrepuplik Deutschland an einem weiteren Meilenstein seit der Wiedervereinigung angekommen und ein grundsätzlicher Konsens in der Gesellschaft, wie diese mit Ihrer Armee umgehen ist, müsste im Zuge dieses Meilensteins hergestellt werden.
    Dies ist die Aufgabe der Politik unabhängig von der Colour.

    Was nicht geht, ist die Soldten in einen derartigen Einsatz zu senden ohne die Legitimation des Souveräns.
    Wen die politischen Erfordernisse hierzu gegeben sind, hat die Politik diese der Bevölkerung zu vermitteln, wenn sie dies nur mit Blick auf die nächste Wahl, Meinungsumfrag oder Top-Ten der beliebtesten Politiker macht, wird sie scheitern, für unser Land kann sich jeder die Folgen ausmalen.

    Und ja sie haben bezüglich Ihrer Vermutung des DG recht.

    [Antwort]

  3. Zivi:

    Was die Verstärkung der Truppe angeht, hat der Herr v.G. doch seine beste Chance schon verpasst, weil er den für eine Bewertung des Tanker-Falles wichtigen Faktor “zuwenig Leute” gar nicht erst ins Feld geführt hat. Zumindest nach allem was so öffentlich an Information und fachlicher Einschätzung zum Hintergrund existiert, ist der Fakt, dass der Oberst Klein im entscheidenden Augenblick nicht über ausreichend “boots on ground” verfügen konnte, doch der entscheidende Auslöser für alles weitere gewesen. Wieviel (Infanterie? Leos? Panzerhaubitzen?) da tatsächlich nötig gewesen wäre (und damit auch weiter nötig ist!), mögen die Militärexperten ausklamüsern, aber dass MEHR nötig ist, hätte an diesem Fall plausibel (sozusagen Talk-belastbar) dargestellt werden können. Verpasst.
    Stattdessen wird sich z.G jetzt den aufkommenden antiamerikanischen Reflexen der Rechten unterwerfen müssen.

    [Antwort]

  4. Loyal_aber_kritisch:

    Hallo,

    für mich stellt sich die Frage nach den eingesetzten Waffen.
    Wäre es wirklich anders ausgegangen, wenn man die “Gegner”, Taliban oder auch nur “Beteiligte” vom Boden aus angegriffen hätte?
    Hätte der Gegner nicht eventuell selbst die Tanker gesprengt, wenn er davon ausgehen müßte, dass sie zurück in die Hände der Allianz fallen? Wäre dies womöglich erst dann passiert, nachdem eigene Kräfte in die Nähe der Tanker gekommen wären?
    Die Frage nach der Angemessenheit.
    Wieviele eigene Soldaten hätte man verlieren “dürfen”, bevor der Einsatz eines Kampfflugzeuges gerechtfertigt wäre? Wäre der Gegner auch so nachsichtig mit unseren Kräften?

    Aus dem Bauch heraus, unter Berücksichtigung aller (vermutl. richtigen) Fakten, stelle ich für mich zum jetzigen Zeitpunkt fest, das es VIELLEICHT eine andere Möglichkeit gegeben hätte. Ich denke O Klein hat aus seiner Sicht zu dem gebenen Zeitpunkt das für sich richtige entschieden. Heißt es nicht doch innerhalb der Bundeswehr: Es gibt kein RICHTIG oder FALSCH, sondern nur ANGEMESSEN oder UNANGEMESSEN ???

    [Antwort]

    StFwdR Antwort vom Dezember 7th, 2009 21:21:

    @Loyal_aber_kritisch,

    /*Klugscheißermodus an

    Zweckmäßig und Unzweckmäßig

    /*Klugscheißermodus aus

    Und die FRage wieviele Soldaten man hätte “verlieren” dürfen ist zynisch und trifft es nicht.

    Unser Politik, welcher der BW den Auftrag erteilt hat, gleichzeitig die notwendigen Mittel und Befugnisse verweigert hat, ist verantwortlich dafür das Oberst Klein, zum fraglichen Zeitpunkt , keine verfügbaren geeignete Kräfte für einen Bodeneinssatz zur Verfügung hatte.

    Bei einer Belegung von ~1100 Mann im PRT beträgt der Anteil der infanteristisch einsetzbaren Soldaten gerade mal 3 Kompanieen a 120 Mann.
    Diese waren in einer Operation eingebunden und nicht verfügbar. Die angeforderte Verstärkung war ebenfalls nicht verfügbar da sie unterwegs angegriffen wurde.

    Soviel dazu.

    [Antwort]

  5. Immaxim:

    Woran es wirklich fehlt, sind Forward Air Controller (FAC) mit der richtigen Ausrüstung. Geplant, aber immer noch viel zu schleppend ausgeliefert sind gepanzerte Fahrzeuge, mit denen der FAC die “Augen des Piloten” am Boden sein sollen. Sie sind es, die anders als die Piloten vor Ort die Lage sondieren sollen, um dem Piloten die Entscheidung des Bombenabwurfes zu erleichtern. Dazu müssen sie aber wirklich vor Ort sein und zusätzliche Aufklärungsmittel (und z.B. Laser Designator) haben. Ein FAC, der im Gefechtsstand sitzt und sich die gleichen Bilder wie der Pilot ansieht, kann keine bessere Entscheidung treffen als der Pilot selbst. Das ist wohl das, was General a.D. Kujat mit zusätzlichen Aufklärungsmitteln meint. Wir brauchen nicht unbedingt mehr schwere Waffen, sondern mehr Augen um zu sehen, wo wir die vorhandenen mit soviel Effekt und sowenig Schaden wie möglich einsetzen.

    [Antwort]

  6. PhoenixTwoSix:

    Sehr geehrter Herr Forster,

    Leider ist auch diesmal wenig saubere Recherche in der deutschen Presse zu finden. Das OCC-P KDZ befindet sich zentral in der Stadt KDZ und nicht im Feldlager, die Aufgabe des Rechtsberater StOffz hat nichts mit der Operationsführung zu tun, die TOC ist der Zentrale Knoten und rund um die Uhr sehr mannstark besetzt (”Einsame Entscheidung mangels Überfüllung ausgeschlossen!”). Prinzipien wie Auftragstaktik und die sagenumwobenen “Innere Führung” verlangen Handlungsfreiheit für die Untergebenen. Wie soll MES oder Potsdam zu einer besseren Entscheidung in kritischen Situationen kommen. Die einzig relevante und auch umfassenste Lage war in KDZ und auch hier gilt es mit vielen Akteuren Kontakt zu halten und mühselig ein Lagebild (Mit Stift, Lineal und Karte!) aufzubauen. In Kenntniss der Lage waren die Kräfte PRT im Rahmen der beschränkten Ressourcen und der bedrohlichen Situation dort unten am KDZ River sehr schnell vor Ort. Einem Ort an dem es schon öfter geknall hat, der durch Vegetation und fehlende Straßen sehr unzugänglich für Bw Fahrzeuge ist, aber den Aufständischen verdecktes operieren ermöglicht. Stünden wie seit langem gefordert entsprechend präzise Mörser oder Haubitzen zur Verfügung gäbe es auch keine Diskussion über Fehler. Dann hätten die deutschen Kräfte handeln können ohne auf CAS angewiesen zu sein. Mit dem gleichen Effekt aber ggf. ohne die Regeln weit auslegen zu müssen.
    Seit Kontigenten fordern die PRT Kdre mehr Kräfte und andere Ausstattung. Dutzende Parlamentarier haben das PRT KDZ in diesem Jahr besucht und alles ohne BMVg Filter live und in Farbe aus dem Mund der Soldaten erfahren. Wieso weiß von diesen heute keiner mehr davon etwas zu berichten?
    IMHO war die Waffenauslösung am Vierten notwendig, angemessen und auch vor allem aus heutiger Perspektive für KDZ effektiv aber halt nicht 100% Vorschriftenkonform.

    mkG

    [Antwort]

    StFwdR Antwort vom Dezember 7th, 2009 21:26:

    @PhoenixTwoSix,

    offensichtlich sind Sie nah dran am geschehen,
    geht es den tatsächlich nur um die formale Einhaltung von Abläufen, ohne Auswirkung auf die militärische Notwendigkeit.

    [Antwort]

    PhoenixTwoSix Antwort vom Dezember 7th, 2009 23:06:

    @StFwdR,

    Werter Herr StFwdR, wem geht es worum? Was ist das Motiv der Politik, welches das der Gesellschaft, welches das der Leitung BMVg, welches das der Ministerialbürokratie, welches das der Vorgesetzten adD und welches Motiv hatte O Klein.
    Er war vor 4 Särgen deutscher Soldaten gestanden, vor 4 Särgen amerikanischer Soldaten, er sah verletzte und tote Afghanen (Militärs, Polizei,Zivilisten). Er einen erstarkenden Gegner, eine abnehmede materielle Ausstattung seiner Truppe, einen Hype nur in DEU um eine Wahl, welche in AFG niemanden interesierte. O Klein sah Wochen mit Gefechten mit SPz, Mörsern, PzFsten und viel Gefecht in kurzer Distanz. Er setzte alle Arten der Luftnahunterstützung notgedrungen ein um den Kräfte und Fähigkeitenmangel zu kompensieren. Seine Kräfte waren gebundn als die latente Bedrohung durch rollende Bomben mitten in der Nacht greifbar wurde. Wer kann und konnte beurteilen wann und wo man diese Tanker und diese große Gruppierung Aufständischer wieder auffassen und stellen konnte. Eine Annäherung wäre selbst bei vorhandenen Kräften sofort aufgeklärt worden, das Gelände ist Hinterhaltsgünstig, Show of Force hätte die Führer vertrieben aber die Helfer wären vermutlich geblieben (weil es sich für Sie lohnt!). O Klein beurteilte soldatisch die Lage und fällte einen Entschluß. Er brach kein Völkerrecht und beging kein Kriegsverbrechen, was er aber endgültig brach war das Ministerwort vom Friedenseinsatz.
    Was danach kamm war einfach nur das routinierte diletantische Pressegeschäft des Ministerialstabes.

    [Antwort]

    StFwdR Antwort vom Dezember 8th, 2009 07:42:

    @PhoenixTwoSix,

    ich stimme überein in der BdL und Entschluß.
    Was ich zur Zeit noch Versuche zu verstehen, ist wogegen die Entscheidung den verstoßen haben soll. Das ist es, was offensichtlich nicht nur ich, sondern auch viele andere nicht wirklich nachvollziehen können.
    Durch den politischen Eiertanz und der daraus resultierenden Geheimniskrämerei, von, zumindest für militärisch nicht ganz ungebildeten, normalen Abläufen und Prozeduren, führt doch zu den zur Zeit statt findenden wirren Spekulationen in der Presse und Öffentlichkeit, die jedoch in der Sache kontraproduktiv sind.

    Das Ministerwort vom “Friedenseinsatz” sowie die Arbeit der “Praktikanten” im Pressegeschäft, sind doch nur die Auswüchse der politischen Feigheit aller verantwortlichen Parteien, übrigends seit bestehen des Einsatzes, das Kind beim Namen zu nennen und dem Souverän zu vermitteln, das die Bundeswehr Teilnehmer in einem bewaffneten Konflikt ist.

    [Antwort]

    califax Antwort vom Dezember 8th, 2009 09:59:

    @StFwdR, ich nehme an, daß die Vorschrift zum CAS die Unterstützung eigener Bodentruppenim Feuergefecht meint und McCrystal sich hintergangen fühlte.

    [Antwort]

    StFwdR Antwort vom Dezember 9th, 2009 13:57:

    @califax,
    ich vermute auch, das es hier um mögliche formelle “Verstöße” gegen die RoE geht.
    Da diese offensichtlich nicht eindeutig genug waren werden sie ja nun gerade in den Bereichen geändert.

    Ich komme immer mehr zu dem Gedanken, das hier ausschließlich politisch taktiert wird und zwar sowohl seitens der NATO als auch der Bundespolitik.

    Wer mal einen einblich in das reale Leben dieser Spezies haben will :

    http://www.rainer-arnold.de/arnoldforum/viewtopic.php?f=1&t=435

    oder

    http://www.rainer-arnold.de/arnoldforum/viewtopic.php?f=1&t=358

    Um militärisch angemessen / unangemessen ging und geht es hier schon lange nicht mehr.

    [Antwort]

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